Ratgeber

Dieses Küchenutensil hat – was seine Vielfältigkeit anbelangt – ordentlich was auf der Pfanne! Es gibt sie in in den unterschiedlichsten Formaten, aus divseren Materialien und mit verschiedensten Oberflächenbeschichtungen.Gängige Materialien bilden Pfannen aus Aluminum, Edelstahl, Gusseisen, Schmiedeisen, Keramik und Kupfer, wobei Kupfer die beste Wärmeleitfähigkeit aufweist. Erfahrene Kochprofis und genussliebende Gourmets bevorzugen daher in der Regel Kupferpfannen. Bei dem Metall handelt es sich zugleich um das edelste Material für Pfannen, wodurch ihre Anschaffung recht kostspielig ist. Dafür weisen sie bei entsprechender Pflege und regelmäßiger Polierrung eine lange Lebensdauer auf. Falls Sie über einen Induktionsherd verfügen, sollten Sie beim Kauf einer Kupferpfanne vorab klären, ob diese auch dafür geeignet ist. Da Kupfer nicht magnetisiert, sind die Pfannen für Induktionsherde unbrauchbar. Allerdings bieten manche Hersteller mittlerweile entsprechend modifizierte Modelle an. Insbesondere die Beschichtung spielt bei der Kupferpfanne eine wichtige Rolle, da das Metall mit manchen Lebensmitteln reagieren kann.

Beschichtungen aus Zinn, Edelstahl oder Keramik sorgen für eine sichere Verkleidung und gute Anti-Haft-Beschichtung. Oberflächenveredelungen besitzen zudem den Vorteil, dass sie ölabweisend sind. Daher benötigen Sie kaum Fett und trotzdem brennt nichts an. Dank antihaftbeschichteter Pfannen lässt sich das Essen leicht lösen und auch die Reinigung gestaltet sich deutlich einfacher. Die wohl bekannteste Beschichtung stellt die Teflonpfanne dar. Ihre thermoplastische Anti-Haft-Beschichtung beinhaltet in der Regel Polytetrafluorethylen, daher findet sich hier oft die Abkürzung PTFE wieder. Allerdings dürfen Sie antihaftbeschichtete Pfannen nicht zu stark erwärmen. Ansonsten läuft die Beschichtung Gefahr, sich zu verfärben oder abzublättern. Im schlimmsten Falle entwickeln sich ab einer Temperatur von 360 Grad gar giftige Dämpfe. Heizen Sie daher Pfannen nie länger als drei Minuten vor. Bei Induktionsherden sollten Sie von einem Vorheizen ganz absehen. Sind Nahrungsmittel in der Pfanne enthalten, so erreicht diese selten eine Temperatur über 200 Grad. Hauen Sie daher lebensmitteltechnisch gerne alles in die Pfanne, was Ihnen zwischen die Finger kommt.
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